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„Das Großartigste bei der Herstellung von Wein ist, dass du allem voran lernst zu warten“ Jean Monnet (französischer Unternehmer und Politiker, 1888-1979)

 

Von der Traube zum Wein

 

Je nach Witterungsverhältnissen und Rebe beginnt die Lese meist im September und kann sich bis in den November hineinziehen. Weil das Weingut Anselmann Wert auf höchste Qualität legt, werden bereits vor Ort geschädigte Trauben aussortiert.

 

Nach der Lese gelangen die Trauben zum Weingut. Bei der Traubenannahme wird das Lesegut aus Maischewagen in eine Wanne aus Edelstahl gekippt. Im Anschluss sorgen Abbeermaschine und Rütteltisch dafür, dass nur sauberes Lesegut weiterverarbeitet wird.

 

Das Entfernen der Stile in der Abbeermaschine wird „entrappen“ genannt. Es wird durchgeführt, um zu vermeiden, dass die im Stil enthaltenen Gerbstoffe in den Wein gelangen. Für eine absolut saubere Trennung zwischen Beere und Stil sorgt dann der Rütteltisch.

 

Im nächsten Schritt gelangen die Trauben in die vier baugleichen pneumatischen Membranpressen des Weinguts. Das pneumatische Pressverfahren ist die schonendste Art, um an den Traubensaft zu gelangen. Die Traubenhäute befinden sich bei diesem Verfahren am Boden der Presse. Der Traubensaft muss beim Abfließen durch diesen natürlichen Filter fließen und wird dadurch nochmals gereinigt.

 

Nach dem Pressen wird der Most in Edelstahltanks gefüllt. Mit modernster Technik wird der nun einsetzende Gärungsprozess am Computer verfolgt, gelenkt und dokumentiert. Auf diese Weise kann der Gärungsprozess gleichmäßig ablaufen bis ein edler Wein gereift ist.

 
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